Raum (für Kunst) ist in der kleinsten Hütte

Als Künstler und Designer umgibt man sich in seiner Wohnung gern mit schönen Sachen, sammelt Antiquitäten und Kuriositäten, hängt die eigenen Werke neben die seiner Vorbilder oder Lieblingskünstler an die Wände, sodass sich die eigenen 4 Wände bald in ein buntes Chaos verwandeln.
Manchmal werden sogar die Gardinen mit Kunstdrucken aufgewertet. Wer sich eine schöne große Wohnung und ein Atelier leisten kann, hat dafür dann natürlich noch mehr Raum, doch meist muss man sich als junger Künstler räumlich erst einmal einschränken.

Damit die Kunst darunter aber nicht leidet, sollte man die nötigen Einrichtungsgegenstände wie Tisch, Bett und Schrank möglichst so wählen, dass diese nur wenig Platz wegnehmen. So finden sich in fast allen Künstlerwohnungen Schlafsofas, auf denen man tagsüber gemütlich sitzen und nachts ebenso bequem schlafen kann. Dadurch spart man jede Menge Platz. Am besten legt man sich gleich 2 oder 3 Schlafsofas zu, denn dann kann man auch mal Freunde über Nacht einladen und das Wohnzimmer mit den Klappbetten ruck zuck in ein Schlafzimmer verwandeln.

Damit bleibt selbst in der kleinsten Hütte genügend Platz für die Kunst, ganz gleich, ob man ein moderner Bildhauer, ein Maler oder ein Meister für Erzgebirgische Volkskunst ist. Denn so kann selbst in einer kleinen 2-Raum-Wohnung ein Atelier bzw. eine Werkstatt untergebracht werden. Dafür wählt man natürlich den größten und hellsten Raum. Der kleinere kann dann zum Wohnen und Schlafen genutzt werden. Küche und Badezimmer sind zu Beginn einer künstlerischen Karriere auch nicht so wichtig, denn schließlich gibt es ja genügend Fertiggerichte. Eine Mikrowelle, eine Kaffeemaschine und ein Kühlschrank bekommt man selbst in der kleinsten Ecke unter. Und so kann der für die Küche vorgesehene Raum z. B. als Abstellkammer für fertige und unvollendete Werke genutzt werden, wenn dafür im Atelier oder im Wohnraum kein Platz mehr ist.

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